
Das erste virtuelle Projekttreffen fand am 16.12.2025 statt. Im Rahmen dieses Treffens erstellten die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler Steckbriefe und stellten sich einander vor. Zum Abschluss präsentierten sie vorbereitete Kurzvideos. Auf diese Weise erhielten die Lernenden einen authentischen Einblick in das Schulleben der jeweiligen Partnerklasse. Die Begegnung verlief in einer offenen und wertschätzenden Atmosphäre und bildete eine solide Grundlage für die weitere Projektarbeit. Das nächste Onlinetreffen wird von allen Beteiligten mit Interesse erwartet.

Projektinhalte
Gegenstand des Projektes ist der Vergleich des Einsatzes von künstlicher Intelligenz in den beteiligten Ländern Deutschland und Griechenland. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Anwendungsbereichen Schule und Alltag. Ziel ist es, den verantwortungsvollen Umgang mit künstlicher Intelligenz zu fördern sowie deren Chancen und mögliche Risiken kritisch zu reflektieren.
Projektablauf
Zu Beginn des Projektes gestaltete jede beteiligte Klasse ein eigenes Projektlogo. Im Anschluss daran wurde eine gemeinsame Abstimmung durchgeführt, aus der das Logo der griechischen Partnerschule als Favorit hervorging. Ergänzend erstellten die Schülerinnen und Schüler Kurzvideos, in denen sie ihre Klasse sowie ihre Schule vorstellten.
Im weiteren Projektverlauf lernen sich die Teilnehmenden in verschiedenen Onlineformaten näher kennen und erstellen persönliche Steckbriefe. Die Kommunikation erfolgt zunächst in Kleingruppen und anschließend im gemeinsamen Chat. Darüber hinaus vergleichen die Schülerinnen und Schüler den Einsatz von künstlicher Intelligenz in Schule und Alltag. Hierzu entwickeln sie gemeinsam Fragebögen, werten die Ergebnisse aus und bereiten diese statistisch auf. Gemeinsamkeiten und Unterschiede werden systematisch analysiert und dokumentiert. Den Projektabschluss bildet die gemeinsame Erstellung einer Collage zum Thema Chancen und Gefahren künstlicher Intelligenz.

Unser Projekt »Sprache: der Schlüssel zur Integration« das eTwinning-Qualitätssiegel erhalten!
Wir gratulieren den beteiligten Schülerinnen und Schülern sowie den beteiligten Lehrkräften ganz herzlich zu dieser Leistung!
Nach vielen vorbereitenden Onlinetreffen und Telefongesprächen startet in diesem Schuljahr das eTwinning-Projekt mit unserer Partnerschule in Griechenland. Ursprünglich sollte das Projekt im letzten Schuljahr durchgeführt werden, was aber pandemiebedingt nicht möglich war. Entgegen der ursprünglichen Planung mussten die Lehrer*innen somit neu planen und terminieren. Die involvierten Lehrer*innen haben sich online kennengelernt und eine neue Planung entworfen. Die unterschiedlichen Aufgabenbereiche wurden intern aufgeteilt, sodass die jeweiligen Lerninhalte von einer Fachlehrkraft vermittelt werden. Nach der ersten Online-Besprechung wurden alle Schüler*innen angemeldet und haben nun die Möglichkeit, aktiv teilzunehmen.
Die Schüler*innen, die an dem Projekt teilnehmen, besuchen die Klasse AV01P. Das Cuno-Berufskolleg II hat mehrere Klassen in der Ausbildungsvorbereitung, deren Ziel der Hauptschulabschluss nach Klasse 9 ist. Die Klasse AV01P ist eine Ausbildungsvorbereitungsklasse in Vollzeit, die für Schüler*innen gedacht ist, die einen besonderen Bedarf an Deutschförderung haben, da sie nicht in Deutschland geboren wurden, ggf. kürzlich erst zugezogen oder aus ihrem Heimatland geflüchtet sind.
Schüler*innen der AV01P des Cuno-Berufskollegs II und des griechischen Gymnasiums 1o Γυμνάσιο Βούλας (1st Junior High School - Voula) arbeiten zusammen und reflektieren Unterschiede, die zu rassistischem Verhalten führen. Die Gefühle der Opfer des Alltagsrassismus werden definiert. Des Weiteren vergleichen die Schüler*innen die Bildungssysteme der zwei Länder, unter anderem auch bezüglich der Inklusion der Schüler*innen, die ‚anders‘ sind. Die Vielfalt und Heterogenität der Schülerin / des Schülers wird betrachtet. Sind die Rahmenbedingungen flexibel gestaltet, um jeder Schülerin / jedem Schüler die Teilhabe zu ermöglichen? Nach der Auseinandersetzung mit dem Thema Rassismus entwerfen sie ein internationales Lied gegen Rassismus, das alle Muttersprachen der zusammenarbeitenden Schüler*innen beinhaltet. Das Projekt soll die Toleranz gegenüber der anderen Mitschülerin / dem anderen Mitschüler stärken und die Medienkompetenz der Teilnehmenden erweitern. Zum Abschluss findet ein Besuch der Partnerschule statt.
Die Schwerpunkte des Projektes:
Unterschiede kennenlernen und Vergleiche ziehen: Vermittlung der deutschen Sprache, mögliche Abschlüsse, medialer Einsatz im Unterricht, neue Technologien, Stärkung und Erweiterung der Medienkompetenz, Sprachprüfungen etc. Wir vergleichen das deutsche Schulsystem mit dem Schulsystem der Schule in Griechenland. Wie findet die Integration in Deutschland und in Griechenland statt? Wie geht man mit Rassismus um? Indikatoren für eine gelungene Inklusion und Integration.
Der Arbeitsprozess:
Die Schüler*innen lernen sich durch Steckbriefe und Avatare kennen. Sie bereiten ein Logo im Rahmen eines Wettbewerbes vor. Nach den Herbstferien treffen sich alle Teilnehmer*innen online und präsentieren ihre Steckbriefe. Danach erstellt jede Schule eine Präsentation zum Thema: „Unser Schulsystem“. Anfang Dezember basteln die Schüler*innen Weihnachtskarten, um sie der Partnerschule zu senden. Nach Weihnachten findet die Bildung von gemischten Gruppen statt. Schüler*innen aus Deutschland arbeiten in einer Gruppe mit Schüler*innen aus Griechenland zusammen. Bis Ende Februar bearbeitet jede Gruppe einen Aspekt des Themas: „Unser gemeinsamer Feind Corona“ (Schule, Medien, Freizeit, Gefühle, Ernährung) und erstellt ein Wakelet. In dieser digitalen Sammelmappe werden alle Ergebnisse gesammelt. Zu Ostern erstellen die Schüler*innen elektronische Postkarten und berichten über Osterbräuche und besondere religiöse Feste. Bis Ende April beschäftigen sich die Schüler*innen in Gruppen mit dem Thema ‚Rassismus‘ und den Aspekten: Aussehen, Herkunft, sozialer Status und schulische Leistungen. Die Schüler*innen entwerfen ein antirassistisches internationales Lied und ein Video wird dazu gedreht. Das Songwriting und die Videoaufnahmen werden in Kooperation mit der Caritas und dem Kultopia durchgeführt. Am Ende wird das gesamte Projekt evaluiert und Optimierungsvorschläge konkretisiert.
Aktueller Stand:
Nach den Herbstferien treffen sich alle Teilnehmer*innen über eTwinning online. Die Schüler*innen des Cuno-Berufskolleg II haben die Steckbriefe und die Logos erstellt. Die Logoauswertung fand anhand eines Kriterienkataloges statt, den die Schüler*innen im Unterricht erstellt haben. Die Lehrkräfte haben die ersten Ergebnisse hochgeladen. Der Arbeitsauftrag für die Schüler*innen des Cuno-Berufskollegs II lautet: Wir senden Grüße und stellen uns vor! Alle Schüler*innen senden Grüße an die Schüler*innen unserer Partnerschule und bereiten sich auf das erste Onlinetreffen vor.
Alle Teilnehmer*innen sind motiviert und freuen sich sehr auf eine gelungene Zusammenarbeit mit unserer neuen Partnerschule in Griechenland.
Vassiliki Kasdanastassi
„Vocational Education and Training Systems in Europe: A comparison of Germany´s dual vocational training system with other European voctional training systems“ lautete der Titel des ersten eTwinning-Projektes an unserem Berufskolleg, welches gemeinsam mit Projektpartnern aus Frankreich, Rumänien und Italien erfolgreich durchgeführt wurde.
Im Projekt haben sich die Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik im Rahmen der Lernsituation
„Wir stellen unser Ausbildungssystem vor“ mit den Ausbildungssystemen in Europa beschäftigt.
Wie sieht die Ausbildung zum/r Verfahrensmechaniker/in in den anderen europäischen Ländern aus? Gibt es eine Gesellenprüfung? Mit diesen und anderen Fragen haben sich die Schülerinnen und Schüler während des Projektes auseinandergesetzt. Gemeinsame Projekt-Sprache war dabei Englisch.
Dazu haben die Schüler/innen einen Kurzfilm über das Ausbildungssystem in Deutschland gedreht. Zwei Auszubildende, Nora und Dervis, übernahmen dabei die Rolle der Moderatoren. Sie stellten auf Englisch ihre Schule und ihren Ausbildungsberuf vor, führten ein Interview mit ihren Mitschüler und fassten die Stärken und Schwächen des Ausbildungssystems in Deutschland am Ende des Films zusammen.
Durch dieses eTwinning-Projekt haben die Schülerinnen und Schüler ihre Englischkenntnisse aufgefrischt, Einblicke in andere Ausbildungssysteme und Kulturen bekommen sowie ihre Medienkompetenz erweitert.