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Europa im Unterricht

12.07.2018 Erstes eTwinning-Projekt erfolgreich beendet

„Vocational Education and Training Systems in Europe: A comparison of Germany´s dual vocational training system with other European voctional training systems“ lautete der Titel des ersten eTwinning-Projektes an unserem Berufskolleg, welches gemeinsam mit Projektpartnern aus Frankreich, Rumänien und Italien erfolgreich durchgeführt wurde.

Im Projekt haben sich die Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik im Rahmen der Lernsituation

„Wir stellen unser Ausbildungssystem vor“ mit den Ausbildungssystemen in Europa beschäftigt.

Wie sieht die Ausbildung zum/r Verfahrensmechaniker/in in den anderen europäischen Ländern aus? Gibt es eine Gesellenprüfung? Mit diesen und anderen Fragen haben sich die Schülerinnen und Schüler während des Projektes auseinandergesetzt. Gemeinsame Projekt-Sprache war dabei Englisch.

Dazu haben die Schüler/innen einen Kurzfilm über das Ausbildungssystem in Deutschland gedreht. Zwei Auszubildende, Nora und Dervis, übernahmen dabei die Rolle der Moderatoren. Sie stellten auf Englisch ihre Schule und ihren Ausbildungsberuf vor, führten ein Interview mit ihren Mitschüler und fassten die Stärken und Schwächen des Ausbildungssystems in Deutschland am Ende des Films zusammen.

Durch dieses eTwinning-Projekt haben die Schülerinnen und Schüler ihre Englischkenntnisse aufgefrischt, Einblicke in andere Ausbildungssysteme und Kulturen bekommen sowie ihre Medienkompetenz erweitert.

 

01.03.2018 Der Gedanke der Europaschule lebt!
Klasse 13 der Gymnasialen Oberstufe zu Besuch im EU-Parlament

Am 1. März waren 14 Schülerinnen und Schüler auf Einladung von Frau Sommer, Abgeordnete im Europäischen Parlament, zu einem eintägigen Informationsbesuch in Brüssel.

Die Schüler der Klasse 13 des Beruflichen Gymnasiums bekamen einen guten Einblick in dei Arbeitsweise des Parlamentes und aktuelle europäische Fragen. Auch ein Aufenthalt in der Innenstadt war Bestandteil der Fahrt. Begleitet wurde die Gruppe von ihren Lehrern Christian Kelch und Stefan Stegbauer. Organisiert wurde diese nun schon traditionelle Fahrt in Kooperation mit Frau Sabine Krink, Europabeauftragte der Stadt Hagen.

Bilingualer Unterricht in der Zahntechnik

Der Ausbildungsberuf Zahntechnikerin/Zahntechniker ist anspruchsvoll, doch einige Schülerinnen und Schüler möchten sich neben der beruflichen Ausbildung noch weiter qualifizieren und die Fachhochschulreife erwerben. Dazu gehört natürlich auch Unterricht im Fach „Englisch“. Das Besondere in dieser Klasse ist, dass der Englischunterricht in der Unterstufe bilingual erteilt wird.

Beim sogenannten „Content and Language Integrated Learning“, kurz CLIL, erwirbt man Kenntnisse im Ausbildungsberuf durch das Medium der englischen Sprache, z. B. das Anfertigen einer Gipsabformung oder die Herstellung einer totalen Prothese. Gleichzeitig erlernen die Schülerinnen und Schüler die Fremdsprache so, dass sie in beruflichen Zusammenhängen bis hin zum Studium adressaten- und situationsgerecht angewendet werden kann – eine Grundlage, um in der globaler werdenden Welt berufliche Chancen nutzen zu können.

Exkursionen zu Institutionen der EU

Europa ist allgegenwärtig: in den Medien mit der Berichterstattung über aktuelle Ereignisse ebenso wie im Alltag der Menschen und damit auch der Schülerinnen und Schüler.

Es ist daher folgerichtig, dass für das Fach „Gesellschaftslehre mit Geschichte“ im Bildungsgang „Berufliches Gymnasium“ das Thema „Europäische Integration“ in der Jahrgangsstufe 13 vorgesehen ist.

Eine Exkursion nach Brüssel als „Hauptstadt Europas“ ist hier ein sinnvolles Element der Vertiefung. Der Besuch einiger EU-Institutionen sowie ein Gespräch mit einem EU-Parlamentarier vor Ort lassen das Thema für die Schülerinnen und Schüler anschaulicher werden. Daher streben wir an, die Exkursion nach Brüssel als regelmäßiges Element des Unterrichtes in der Stufe 13 vorzusehen.

 

24.02.2016 Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums in Brüssel

Wir trafen uns um 6 Uhr in Hagen und kurz darauf war auch schon die Abfahrt. Wir fuhren aufgrund von Stau und dem allgemeinen belgischen Straßenchaos 4-5 Stunden.

Als wir ankamen, wurden wir zunächst von einem Eingang zum anderen geschickt, da es dort erst seit kurzem diesbezüglich eine neue Regelung gab. Vor dem richtigen Eingang warteten wir auf eine der Assistentinnen von Birgit Sippel, eine deutsche sozialdemokratische Politikerin, die Mitglied des Europäischen Parlaments ist.

Ihre Assistentin führte uns im Parlament kurz herum und zeigte uns den Plenarsaal, in dem wichtige Sitzungen stattfinden. Außerdem erklärte sie uns den Ablauf, dass es z.B. jedes Mal mehrere Dolmetscher gibt, die das Gesagte in die jeweiligen Sprachen übersetzen, da die meisten in ihrer Muttersprache sprechen, weil sie sich so am Sichersten fühlen.

Sie erläuterte uns auch den Aufbau, dass vorne z.B. Herr Schulz, der Präsident des Europäischen Parlaments sitzt und auf den Stühlen davor die jeweiligen Parteimitglieder ihre festgelegten Sitze haben.

Nach dieser kurzen Einführung konnten wir Frau Sippel in einem anderen Raum begrüßen und ihr Fragen stellen zu Diskussionen, die im EU-Parlament stattfinden oder zu Beschlüssen, die in der Beratung oder in Vorbereitung sind. Hierbei bezogen sich unsere Fragen hauptsächlich auf die aktuelle Flüchtlingsproblematik, wie zum Beispiel was sie für eine bessere Verteilung und ein schnellere Asylverfahren unternehmen wollen oder was man gegen Länder unternehmen kann, die sich quer stellen.

Nach dieser interessanten Diskussion gingen wir ins Parlamentarium, in dem man noch viel Allgemeines zu Europa (zum EU-Parlament, der EU-Kommission, dem Europäischer Rat, dem Rat der Europäischen Union und dem Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH)) erfuhr und noch viele andere wichtige europäische Daten näher erklärt bekam.

Daraufhin hatten wir noch einen einstündigen Aufenthalt in Brüssel und begaben uns danach auf den Heimweg.

Nathalie Große, GO13B (Text); Justin Ziegler, GO13B (Fotos)